Zugegeben,

die 12stündige Anreise mit dem STEWA-Bistrobus war äußerst bequem, aber  das Sitzen geht in die Knochen. Endlich angekommen, warten 3000 Passagiere auf ihre Einschiffung weitere 2 Stunden. Gegen 16.00 h war unsere Zeit gekommen. Wir irrten auf der Backbordseite mit mehreren Fahrstühlen umher und suchten die ungrade Kabine1399.

Was wir nicht wussten, war, dass auf einem italienischem Schiff ungrade Kabinen steuerbords zu liegen haben. So irtten wir schiffauf und -ab. Vom Bug zum Heck, über mehrere Decks von 1-12.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Koffer sehnten wir uns nach unserm Tisch 330 Restaurant Ceres. Zuvor jedoch sollten wir die obligatorische Seenotübung auf dem Masterdeck A mitmachen . Der Alarm kommt unerwartet sofort beim Auslaufen .

Mit letzten Kräften trampelten wir treppaufwärts und formierten uns in 4er Reihen, nach Größe geordnet. Prozeduren, die meinem ohnhin ledierten Knochenbau nicht mehr schmeicheln konnten. Dennoch, wir freuten  uns auf Barcelona und den morgigen Landgang mit dem Shuttlebus. Die erste Nacht am Bord und wir schliefen prächtig. Der Stress vom Vortag blieb unter der Bettdecke.

Und die Koffer kamen auch noch.

 

oder vom Bötchen der Hafenrundfahrt die enormen Ausmasse des 117.000 brt vermessenen Ozianriesen

 

Costa Serana

beim Auslaufen